DIE BEFREITE LINIE -
ZEICHNUNGEN VON
VERA MOLNAR,
HELLA NOHL, AXEL MALIK
VERNISSAGE:
SAMSTAG, DEN 13. NOVEMBER 2004,
UM 17.00 Uhr
EINFÜHRUNG: DR. BURKHARD BRUNN, FRANKFURT
DAUER DER AUSSTELLUNG
16.11.2004 - 15.01.2005
ab 18. Dez. Besichtigung nur nach Vereinbarung
GEMEINSCHAFTSPROJEKT MIT DEN MÄRZ GALLERIEN
IN
MANNHEIM UND LADENBURG
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Alle
drei Künstler haben sich der Linie verschrieben, die sich von ihrem traditionellen Dienst
in Malerie, Schrift und Geometrie emanzipiert hat.
Gezeigt werden Arbeiten, die zwischen Bild und Schrift oszillieren. Dabei ist die Schrift
nicht mehr Träger einer Mitteilung, die sich in Worte fassen ließe. Das bedeutungslose
Schreiben ist ein quasi-automatischer bis mechanischer Vorgang, der das Bewußtsein mehr
oder weniger unterläuft: ein Tanzen und Tänzeln der Schreibinstrumente, deren Spuren auf
Papier und Leinwand schriftähnliche Reihen und feine Gespinste bilden.
Ihre auf den ersten Blick manchmal
frappierende Ähnlichkeit ist der Anlaß, Arbeiten der drei Künstler einander
gegenüberzustellen. Merkwürdig ist diese Ähnlichkeit darum, weil die Arbeitsansätze
grundverschsieden sind.
Die Schreibimpulse sind bei Hella Nohl eher psychischen Ursprungs, bei Axel Malik eher
biologischer Art und bei Vera Molnar computergeneriert. Gänzlich verschiedene Ursachen,
Gründe oder Motive führen zu ähnlichen Resultaten.
Dr. Burkhard Brunn
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